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Die ehemalige Marienkirche an der Oberen Pforte der südhessischen Gemeinde Trebur gehörte zu einem Areal, an dem vor vielen Jahrhunderten Geschichte geschrieben wurde. Sie war vermutlich Teil der Königspfalz Trebur, in der vom 9. bis zum Ende des 11. Jahrhunderts zahlreiche Königsaufenthalte belegt sind und in der die Fürstenversammlung von 1076 den berühmten Gang nach Canossa beschloss. Bereits im 16. Jahrhundert baufällig, wurde das Sakrale Gebäude 1599 zur Knabenschule umgebaut, wo jetzt die evangelischen Kapläne Unterricht hielten. 1834 ist auf den Fundamenten der Kirche eine neue Schule im Klassizismus mit den anfallenden Materialien des Baubestands der Kirche aufgebaut worden. Die Bedeutung des stolzen Gebäudes ist in Vergessenheit geraten, seit dem 1908 kein Schulunterricht hier mehr gehalten wurde. 1984 stieß man bei Kanalarbeiten auf Mauerreste der Apsis und entschloss sich, deren Grundriss im Straßenbelag nachzubilden. Nur ein kleines Schild verweist auf die bedeutsame Geschichte des Gebäudes.

Pressemitteilung_Marienkapelle Echo 1

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